Unser erstes Camping-Abenteuer

Es sind nur noch wenige Wochen bis zu unserem Kurzurlaub im Sommer. Da wir dieses Jahr nur einen preiswerteren Urlaub planen konnten, fiel unser Gedanke auf einen Campingtrip. Da wir allerdings zuvor noch nie mit unseren Hunden zelten waren, wollten wir das vorher gerne einmal testen. Denn wenn wir mehrere hundert Kilometer bis zu unserem Ziel fahren müssen, es dann aber nicht klappt, dann ist das eher schlecht.

Also Zelt schnappen, Sachen packen, alles ins Auto und los geht's.

Phoenix los! Hinterher!

Als Ziel für unser erstes Camping-Erlebnis haben wir uns den Bärwalder See ausgesucht. Dieser liegt ungefähr 1 1/2 Stunden von uns entfernt, deshalb sind wir gleich los, als Domenic von Arbeit heim kam. Angekommen sind wir bei der Wärme natürlich erstmal ans Wasser zum abkühlen. Atlanta ist da auch das erste Mal mit uns zusammen geschwommen und war dann nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen, die kleine Wasserratte.

Nach dem wir dann vom baden zurück zum Auto sind, haben wir auf dem Campingplatz nach dem Preis für eine Nacht gefragt und uns dagegen entschieden da für die eine Nacht so viel zu zahlen.

 

Einige von euch können sich vielleicht noch daran erinnern, das wir letztes Jahr mal mit den Hunden im Auto schlafen wollten, uns die Hitze an dem Tag aber einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Zu diesem Platz im Wald sind wir dann auch gefahren. Es war alles noch genau wie vor einem Jahr und an unserem Geheimplatz haben sie sogar die Äste zugeschnitten. So stand unserer Wildcamping-Nacht nichts mehr im Weg.

Die kleine Sandnase hatte sichtlich Spaß am See.

Das Zelt wollten wir so spät wie möglich aufbauen, damit die Hitze sich nicht so staut und es so warm im Zelt wird. Daher haben wir erstmal den Campingtisch aufgestellt und eine Runde Monopoly gespielt. Na ratet mal wer denn gewonnen hat? Ich natürlich!

Dann haben wir noch ein kleines Feuerchen gemacht und lecker Würstchen über dem Feuer gewärmt. Na klar gab es für die Fellmonster auch ein Wiener.

 

Der Zeltaufbau ging dann ganz flott. Unser Zelt ist aber auch nicht so sonderlich groß und kompliziert im Aufbau.

Musste beim Aufbau nicht helfen, wollte aber gerne mal blöd in die Kamera gucken.

Wie war denn nun aber eigentlich die Nacht im Zelt?

Grob beschrieben: sehr hart, erst sehr warm und dann etwas kühl.

 Und jetzt noch mal etwas ausführlicher.

 

Als wir dann schnell alle vier in unser Zelt geschlüpft sind, war es trotz des späten Aufbaus so warm, dass keiner von uns schlafen konnte. Gerade Atlanta und Phoenix taten mir so leid, dass wir uns einfach etwas überlegen mussten und so haben wir kurzer Hand (da kein Regen gemeldet war) einfach das Überzelt abgeworfen. 

Da die Luft jetzt ordentlich durch Zelt zirkulieren konnte, wurde es gleich augenblicklich kühler. Jetzt fiel es auch keinem von uns mehr sonderlich schwer schnell einzuschlafen. Irgendwann in der Nacht bin ich dann aufgewacht und habe sogar ein wenig gefroren, deshalb mussten wir dann die Bettdecke wieder aus dem Auto hohlen. Danach war es bis auf einen etwas unruhigen Schlaf, wegen dem harten Boden eine recht angenehme erste Nacht mit Hund im Zelt. Dominic und Atlanta haben dann durchgeschlafen und mir und Phoenix war der Boden zu hart, wir waren öfter mal wach. Da wir erstmal testen wollten, ob es auch klappt mit den Beiden, haben wir vorher keine Matratze gekauft, weil wir nicht wussten, ob wir sie dann auch weiter verwenden. Vor unserem Kurzurlaub in drei Wochen kaufen wir uns aber natürlich noch eine.

Die beiden retten gemeinsam das gefundene Spielzeug.

Fazit des Ganzen?

Ich bin mal wieder sehr stolz, wie gut die Beiden mit neuen Dingen und Aufgaben umgehen können und wie sehr ich mich mittlerweile auf sie verlassen kann. Natürlich war es ein langer und steiniger Weg und es klappt auch bei weitem noch nicht alles so, wie es vielleicht sein sollte. Doc ich weiß, dass wir bisher auf einem super Weg sind und wir durchaus in drei Wochen mit den Monster in den Kurzurlaub fahren können, ohne das ich mir Sorgen machen muss.

Mit einem schönen Sonnenuntergang wurden wir auch noch belohnt.

Kommentare: 0